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Keilriemen für Boote: Kraftübertragung ohne Schlupf
Ein Keilriemen überträgt die Kraft zwischen einer Motorriemenscheibe und einem angetriebenen Aggregat: Lichtmaschine, mechanischer Autopilot, Pumpe oder Zubehör. Die richtige Auswahl hängt vom Rillenprofil, der Länge, der Breite, der Anzahl der Rippen und der zulässigen Spannung ab.
Rillenprofil der Riemen
Poly‑V‑Riemen werden eingesetzt, wenn mehrere Rippen mehr Leistung mit guter Kontaktfläche übertragen müssen. Trapezriemen eignen sich für klassische Antriebe, während Zahnriemen für Antriebe mit Fokus auf exakte Positionierung oder mechanischer Verankerung verwendet werden.
Länge, Rippen und Kompatibilität
Bei einem Austausch notieren Sie die Referenz der alten Riemen, die Anzahl der Rippen, die Länge, das Profil und den Typ der Riemenscheibe. Ein zu kurzer Riemen überlastet die Lager; ein zu langer Riemen rutscht, erwärmt sich und verliert an Effizienz.
Spannung und Ausrichtung
Die Spannung muss ausreichen, um Schlupf zu vermeiden, ohne die Lichtmaschine oder das angetriebene Zubehör zu belasten. Prüfen Sie auch die Ausrichtung der Riemenscheiben: Eine Fehlstellung verursacht Geräusche, Vibrationen, seitlichen Verschleiß und erhöht das Risiko eines vorzeitigen Bruchs.
Im Gesamtsystem prüfen
Der Riemen arbeitet mit anderen Elementen der Kraftübertragung und Stromerzeugung zusammen. Zur Überprüfung des Gesamtsystems konsultieren Sie die Kollektionen Lichtmaschinen, Riemenscheiben, Zubehör Lichtmaschinen, Stromerzeugung und Elektrik.

