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Jean-Paul Rivière

Skipper

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Jean-Paul Rivière

Der Eigner der Nomad IV, vom RORC-Rekord in die Antarktis

Französischer Unternehmer, Ingenieur und Gründer der Altitude-Gruppe, Jean-Paul Rivière, lässt Nomad IVseit 2013 segeln: ein 100-Fuß-Maxi-Monohull aus reinem Kohlefaserlaminat, entworfen von Finot-Conq und bei Maxi Dolphin in Italien gebaut. Ein Boot, das als einzigartige Plattform konzipiert wurde – fähig, einen Transatlantik-Rekord mit Profi-Crew zu jagen und anschließend mit seiner Familie unter 60° Süd zu segeln.

Der Monohull-Rekord der RORC Transat 2015

Im November 2015, auf der zweiten Auflage der RORC Transatlantic Race (Lanzarote → Grenada, 2.995 Seemeilen), segelt Nomad IV als schnellstes Monohull über die Ziellinie und stellt den Monohull-Rekord der Regatta in 10 Tagen 7 Stunden 6 Minuten 59 Sekundenauf. Eine Referenz, die zum Boot passt und die Entscheidung für 100 Fuß Kohlefaser bei einer Hochseetransatlantik-Regatta bestätigt.

2020: Nomad IV jenseits des Polarkreises

2020 wird Nomad IV zum ersten 100 %-Kohlefaser-Segelboot, das die Antarktis erreicht. Der Kontrast zur Transat ist komplett: dasselbe Boot, ein anderes Programm, Navigation außerhalb von Funkabdeckungszonen mit den damit verbundenen Routing-, Wetter- und Kommunikationszwängen einer Südpolexpedition an Bord eines 100-Fußers.

Refit 2023 und Fortführung des Programms

2023 wurde das Boot nach zehn Jahren im Wasser einem umfangreichen Refit unterzogen. Parallel dazu leitet Jean-Paul Rivière den Vorstand des Vereins Armada de la Liberté, der die Armada de Rouen 2023 organisiert. Das Segelprogramm geht weiter – weiterhin an Bord dieses 100-Fuß-Kohlefaserboots.

Palmarès von Nomad IV

  • RORC Transatlantic Race 2015 (Lanzarote → Grenada) — Line Honours Monohull und Monohull-Rekord der Regatta in 10 Tagen 7 Stunden 6 Minuten 59 Sekunden.
  • 2020 — erstes 100 %-Kohlefaser-Segelboot, das die Antarktis erreicht.
  • 2023 — umfangreicher Refit des Boots, zehn Jahre nach seinem Stapellauf.