Horizontalfeuer 2 MN stroboskopisch (weiß 360°) mit Fuß und oberem Abdeckblech
Ref : 00046
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Stroboskopleuchten: Hochsichtbare Blitzsignalgebung
Eine Stroboskopleuchte sendet kurze, intensive Blitze aus, um ein Boot, eine Ausrüstung oder eine Zone deutlich sichtbarer zu machen als eine gleichstarke Dauerleuchte. Auf dem Wasser zieht diese Art von Signal schnell die Aufmerksamkeit auf sich, wenn die Sichtverhältnisse schlecht sind, die See unruhig ist oder ein feststehender Lichtpunkt im Umfeld schwer zu erkennen wäre.
Diese Kollektion umfasst marine Stroboskopleuchten für die verstärkte optische Signalgebung. Sie gehört in den Bereich der Navigationsleuchten, allerdings darf eine Stroboskopleuchte nicht mit einer vorgeschriebenen Positions-, Anker- oder dauerhaften Signalleuchte verwechselt werden. Die genaue Verwendung hängt vom Boot, dem Kontext und den geltenden Vorschriften ab.
Wozu dient eine Stroboskopleuchte an Bord?
- Sichtbarkeit erhöhen: Das weiße Blitzlicht ist unter bestimmten Bedingungen wie Seegang, Regen oder starkem Hintergrundlicht leichter zu erkennen als ein Dauerlicht.
- Position markieren: Nützlich, um einen bestimmten Punkt am Boot oder eine Ausrüstung in einem definierten Kontext zu signalisieren.
- Installation ergänzen: Sie kann andere Leuchten oder Sicherheitseinrichtungen begleiten, ersetzt jedoch nicht die vorgeschriebenen Leuchten.
- Renn- oder Eventbetrieb: Manche Rennvorschriften oder Organisationsanweisungen können spezifische Lichtsignale vorschreiben oder zulassen.
Das Produkt der Kollektion
Die Kollektion enthält die horizontale Mantagua-Stroboskopleuchte weiß 360° 2 MN. Es handelt sich um eine weiße Leuchte mit 360°-Sichtbarkeit, einer angegebenen Reichweite von 2 Seemeilen, 12/24 V DC-Kompatibilität und IP67-Schutz. Sie wird mit Fuß und oberem Deckel für eine horizontale Montage mit nach oben gerichtetem Kopf geliefert.
Dieses Format eignet sich für kompakte Montagen, bei denen eine allseitig gut sichtbare und robuste Leuchte für den maritimen Einsatz gesucht wird. Die Wahl des Montageorts ist entscheidend: Die Leuchte muss sichtbar sein, möglichst vor Stößen geschützt und über einen ordnungsgemäß verkabelten Stromkreis versorgt werden.
Auswahlkriterien
- Farbe: Eine weiße Stroboskopleuchte hat eine andere Funktion als eine rote, grüne oder dreifarbige Leuchte. Vor der Installation muss der vorgesehene Einsatzzweck geprüft werden.
- Sichtwinkel: Eine 360°-Leuchte ist für die Rundumsicht ausgelegt, sofern sie nicht durch Takelage, eine Kajüte, ein Beiboot oder ein Solarpaneel verdeckt wird.
- Reichweite: Die Reichweite in Seemeilen gibt die nominelle Sichtweite an, die tatsächliche Sichtbarkeit hängt jedoch von Wetter, Montagehöhe und Umgebungslicht ab.
- IP-Schutzart: Im Außenbereich sollte eine Leuchte gewählt werden, die gegen Spritzwasser, Gischt und Spülwasser resistent ist. IP67 steht für eine gute Wasserdichtigkeit unter definierten Bedingungen.
- Spannung: Die Kompatibilität mit der Bordelektrik, insbesondere bei 12-V- und 24-V-Anlagen, muss überprüft werden.
Montage: Wichtige Punkte
Eine Stroboskopleuchte muss an einem sichtbaren, stabilen Ort montiert werden, der ihrem Einsatzzweck entspricht. An Bord ist die Qualität der Verkabelung ebenso wichtig wie die Leuchte selbst: Kabelquerschnitt, Absicherung durch Sicherung, Dichtheit der Durchführung, Beschriftung des Stromkreises und zugängliche Bedienung. Eine schlechte Kabeldurchführung oder eine ungeschützte Stromversorgung kann dazu führen, dass das Signal genau dann ausfällt, wenn es gebraucht wird.
Vor dem Bohren oder Kleben prüfen, dass die Leuchte nicht in wichtigen Winkeln verdeckt wird. Bei einem Segelboot können Takelage, Baum, Solarpaneele oder Instrumente Schattenzonen erzeugen. Bei einem Motoryacht kann eine Kajüte oder Dachstruktur die Sichtbarkeit in bestimmten Bereichen einschränken.
Achtung bei gesetzlichen Vorgaben
Eine Stroboskopleuchte ist ein starkes Signal, ersetzt jedoch nicht die vorgeschriebenen Navigationsleuchten. Sie darf nicht so eingesetzt werden, dass sie mit Positions-, Anker-, Schlepp- oder sonstigen Pflichtleuchten verwechselt werden kann. Bei Regatten, Einsätzen, in organisierten Zonen oder für besondere Sicherheitszwecke sind die Rennvorschriften, örtlichen Vorschriften und Anweisungen des Veranstalters zu beachten.
Häufige Fehler
- Die Leuchte zu niedrig oder hinter einem Element montieren, das einen Teil der 360°-Sichtbarkeit verdeckt.
- Stroboskopleuchte und vorgeschriebene Navigationsleuchte verwechseln.
- Den elektrischen Schutz des Stromkreises oder die Beschriftung der Bedieneinheit vergessen.
- Eine sehr gut sichtbare Leuchte wählen, ohne zu prüfen, ob ihr Einsatz im vorgesehenen Kontext erlaubt ist.
- Die Leuchte in einem stoßgefährdeten Bereich oder an einer Stelle montieren, die visuell nicht kontrollierbar ist.
Skysat-Tipp
Eine Stroboskopleuchte ist nützlich, wenn sie als klares, sichtbares und korrekt verkabeltes Zusatzsignal eingesetzt wird. Wir empfehlen, zunächst den genauen Einsatzzweck, dann den Montageort und die tatsächliche Sichtbarkeit an Bord zu prüfen. Eine gute Montage sorgt für 360°-Sichtbarkeit, schützt den Stromkreis und vermeidet Verwechslungen mit vorgeschriebenen Navigationsleuchten.

