Farr Yacht Design
Architecte
Verwandte Projekte
Farr Yacht Design
Die Konstruktionsbüros für VO60, VO70 und VO65 — neun Ausgaben der Volvo Ocean Race
Schiffsbauarchitekturbüro, gegründet 1981 in Auckland (Neuseeland) von Bruce Farr und Russell Bowler, das noch im selben Jahr nach Annapolis (Maryland, USA) verlegt wurde. Farr und Bowler sind inzwischen in den Ruhestand getreten. Das Büro wird seit der Übergangsphase unter der Leitung von Patrick Shaughnessy und Jim Schmicker von Britton Ward (Principal) geleitet.
Farr Yacht Design entwirft Segelyachten für Regatten und Regattakreuzfahrten mit 25 bis 125 Fuß Länge, sowohl als Einzelanfertigungen als auch in Serie. Das Büro hat sich durch leichte Verdränger, geteilte Masten, breite Hecks und flache Rümpfe einen Namen gemacht.
Offshore-Regatten: neun Ausgaben der Volvo Ocean Race
Das Büro hat 40 Boote für die Volvo Ocean Race / Whitbread entworfen und war an neun Ausgaben beteiligt. Drei aufeinanderfolgende Klassen von Farr:
- VO60 — Whitbread / Volvo Ocean Race von 1993–94 bis 2001–02.
- VO70 — Volvo Ocean Race 2005–06, 2008–09 und 2011–12.
- VO65 — Einheitsklasse, 2012 eingeführt, eingesetzt bei den Ausgaben 2014–15 und 2017–18; gebaut durch ein Konsortium aus Green Marine (UK), Decision (CH), Persico (IT) und Multiplast (FR).
IMOCA und Vendée Globe
Farr hat unter anderem Foncia (ehemals Finistère Mer Vent, FRA 01) entworfen, Sieger der Vendée Globe 2008–2009 mit Michel Desjoyeaux. Das Boot wurde später von VPLP / Guillaume Verdier modifiziert.
America’s Cup
Erfolgreiche Kampagnen: Team New Zealand (1987–1992), Tag Heuer (1995), Young America (2000), BMW Oracle Racing (2003–2007) und zuletzt American Magic beim AC37 (Barcelona, 2024).
Serienproduktion: Bénéteau und Bavaria
Über 25-jährige Partnerschaft mit Bénéteau, begonnen mit dem First 45F5 im Jahr 1989, gefolgt von First 35, First 40, First 40.7 und 47.7. Das Büro hat auch für Bavaria Yachtbau entworfen.

