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Skysat liefert seine Produkte in die gesamte Europäische Union 🇪🇺

Duqueine Atlantique

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Duqueine Atlantique

Zulieferer der Luftfahrtindustrie für Airbus, der 2023 in den Segelsport eingestiegen ist mit einem einzigartigen Projekt: dem ersten IMOCA, der zu 70 % aus recyceltem Kohlefaser-Material aus den Reststoffen von Airbus gebaut wird.

Ein Luftfahrt-Zulieferer baut seinen ersten IMOCA

Eine Tochtergesellschaft der Gruppe Duqueine mit Sitz in Malville

Duqueine Atlantique ist in Malville (Loire-Atlantique) zwischen Nantes und Saint-Nazaire ansässig. Es handelt sich um eine Tochtergesellschaft der Gruppe Duqueine, einer mittelständischen Unternehmensgruppe (ETI) aus Lyon, die auf Verbundwerkstoffe für die Luftfahrt spezialisiert ist. Das Werk in Malville arbeitet historisch für Airbus, das nahezu den gesamten Umsatz ausmacht (>30 Mio. € im Jahr 2024, etwa 150 Mitarbeiter).

Die Diversifizierung in den Segelsport beginnt 2023

2023 baute die Werft ein eigenes Gebäude, um ihr erstes Segelsportprojekt unterzubringen: einen IMOCA für Armel Tripon, entworfen vom Konstruktionsbüro VPLP. Um die Verschwendung durch die Herstellung einer neuen Form zu vermeiden, wurde das Boot auf der Rumpfschale der Malizia-Seaexplorer von Boris Herrmann (IMOCA VPLP, 2022 bei Multiplast in Vannes gebaut) geformt. Das Deck hingegen wurde vollständig neu konzipiert.

Die Wette auf recycelte Kohlefaser

Die Besonderheit der Werft: 70 % des Bootes werden aus Kohlefaser-Material gebaut, das von Airbus als fluguntauglich eingestuft und im Technocenter Olonne (Nantes) zurückgewonnen wurde. Die Beschläge aus Titan stammen aus medizinischen Reststoffen (orthopädisches Material). Ergebnis: ca. 50 % der sonst üblichen 580 t CO₂-Emissionen für den Bau eines IMOCA. Gesamtbudget: 6,5 Mio. €. Ziel: Teilnahme an der Vendée Globe 2028 unter den Farben der Vereinigung Les P'tits Doudous.

Skysat an Bord

Skysat war an der Vorbereitung des Bootes beteiligt.