Der erste IMOCA-Scow von Sam Manuard (2020)
2019 schloss sich Armel Tripon mit dem Yachtkonstrukteur Sam Manuard zusammen, um einen IMOCA der neuen Generation für den Vendée Globe 2020–2021 zu entwerfen. Dieses Projekt, ursprünglich unter dem Namen L'Occitane en Provence geplant, war der erste IMOCA-Entwurf von Sam Manuard und das erste IMOCA mit Scow-Karosse (spatelförmiger Bug). Gebaut wurde das Boot von Black Pepper Yachts in Nantes und im Frühjahr 2020 zu Wasser gelassen.
Revolutionäre Merkmale: Scow-Karosse mit spatelförmigem Bug für bessere Wellenüberfahrt, moderate Breite zur Gewichtsreduzierung, äußere Foils für dynamische Stabilität, minimalistisches Oberdeck und Heckcockpit. Sam Manuard entwarf das Boot für einfache und homogene Handhabung, um einem Einhandsegler die Leistungsfähigkeit auch unter schwierigen Bedingungen zu ermöglichen.
Armel Tripon beendete den Vendée Globe 2020–2021 auf Platz 11 und war trotz technischer Probleme der schnellste Teilnehmer zwischen den Passatwindzonen. Dieses Scow-Design markierte einen Wendepunkt in der IMOCA-Architektur und beeinflusste nachfolgende Generationen.
Der erste IMOCA aus recyceltem Airbus-Karbon (2025)
2021 kündigte Armel Tripon ein noch ambitionierteres Projekt für den Vendée Globe 2024–2025 an: einen IMOCA, der aus recycelten Kohlefasern von Airbus gebaut wird. Entworfen von VPLP (inspiriert von Malizia-Seaexplorer von Boris Herrmann) und gebaut von Duqueine Atlantique, wurde das Boot im Juni 2025 zu Wasser gelassen.
Ein Projekt, das die Nachhaltigkeit im Segelsport fördert, voll im Einklang mit dem karitativen und sozialen Engagement der Organisation Les P'tits Doudous.