Zum Inhalt springen

Neu

Skysat liefert seine Produkte in die gesamte Europäische Union 🇪🇺

anemometre

Anemometer für Segelyachten auswählen — mechanisch vs. Ultraschall 2026

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Küsten- und Küstensegeltouren: Mechanisch B&G 213 (1.040 €) oder Einstiegs-Ultraschall Triton²-Funk-Set (1.499 €) reichen aus. Genauigkeit ±1° Kurs, Aktualisierungsrate 5 Hz — ausreichend für sicheres Segeln.
  • Hochseetouren und Überführungen: Vertikaler Ultraschall B&G WS710 (2.043 €) oder WS720 1,1 m (2.605 €). Keine Lager zu verschleißen, maximale Salzwasser-/UV-Beständigkeit, Zuverlässigkeit 10+ Jahre.
  • Offshore-Rennen: 3D-Ultraschall mit hoher Frequenz — B&G WS730S Ocean spec 1,4 m (3.080 €) oder NKE 3D (Bestellung über NKE-Katalog nach Reaktivierung bei Skysat). Messungen 10–20 Hz, Krängungs-/Kurskompensation, unverzichtbar für Rennoptimierung.
  • Funk oder Kabel? Funk (WS320) = Montage in 1 h, aber jährlicher Batteriewechsel. Kabel (WS310/WS710/WS720) = Montage 4–6 h (Kabeldurchführung im Mast), aber langfristige Zuverlässigkeit und stabile N2K-Stromversorgung.
  • Werkstatturteil: 60 % unserer Installationen auf Segelyachten 30–50 Fuß sind B&G WS320 Funk (Kreuzfahrt) oder WS710/720 kabelgebunden (Komfort-Kreuzfahrt). 100 % der Offshore-Renninstallationen sind 3D-Ultraschall, Marke je nach vorhandenem Rechner-Ökosystem.

Der Anemometer der Segelyacht ist das Instrument, das die gesamte Entscheidungskette in der Segelnavigation speist: Kompensation des Autopiloten im Windmodus, VMG-Berechnung, Polaren, Kursoptimierung am Wind. Eine ungenaue oder verzögerte Messung pflanzt sich in alle nachgelagerten Anzeigen fort. Deshalb investieren Rennsegelyachten 3.000–5.000 € in einen Ocean-spec-Sensor, während ein Kreuzfahrtyacht mit einem mechanischen Sensor für 1.000 € auskommt.

Dieser Artikel unterscheidet die beiden großen technischen Familien, stellt die bei Skysat vertriebenen Marken vor und gibt ein Werkstatturteil nach Programm. Zur NMEA-2000-Verkabelung eines Windsensors siehe unseren Artikel NMEA 2000 Backbone, Drops, Terminatoren.


Warum der Anemometer zählt (mehr als man denkt)

Drei technische Anwendungen machen den Windsensor strategisch:

  1. Autopilot im Windmodus. Der Autopilot folgt einem scheinbaren oder wahren Windwinkel (am Wind, auf Am-Wind-Kurs, auf Vorwindkurs). Wenn der Sensor um 2 Sekunden verzögert oder eine Ungenauigkeit von ±5° aufweist, oszilliert der Autopilot ständig — unnötige Belastung + VMG-Verlust + Risiko in schwerer See.
  2. Polaren und Performance. Das Rennboot kennt seine Polaren (Zielgeschwindigkeit nach wahrem Wind und Winkel). Ohne präzisen und schnellen Sensor ist ein Vergleich der aktuellen Leistung mit der theoretischen Zielvorgabe unmöglich. Das trennt eine leistungsstarke Crew von einer Crew, die "macht, was geht".
  3. Segelwahl und Trimmung. Die Entscheidung zwischen Großsegel/Genua/J2/J1, Code Zero oder Spinnaker/Genua hängt von der wahren Windgeschwindigkeit und dem Winkel ab. Eine Messungenauigkeit von ±2 Knoten zerstört die optimale Wahl — besonders in Windübergängen (Bereich 12–15 Knoten, wo zwischen J1 und J2 bei IRC gewählt wird).

Mechanischer Anemometer — Funktionsweise, Marken, Grenzen

Die historische Technologie, seit den 1970er-Jahren auf Segelyachten im Einsatz. Ein Schalenstern dreht sich mit dem Wind (Geschwindigkeit), eine Windfahne richtet sich zum Wind aus (Richtung). Zwei analoge Sensoren senden die Signale an die Bordelektronik.

B&G 213 — die mechanische Referenz für die Kreuzfahrt

Skysat vertreibt die B&G 213 Mastspitzen-Einheit (1.040 €) + Standard-Spar 213 (480 €) + Mastkabel 50 m (570 €). Entwickelt für B&G-Systeme H5000 und Triton². Genauigkeit ±1°, Geschwindigkeit bis 60 Knoten, Ausgang NMEA 0183 oder dedizierte 213-Schnittstelle.

  • Vorteile: robust (seit 30 Jahren im Hochseeeinsatz), günstiger Preis, sofortige Ablesbarkeit (Windfahne vom Deck aus sichtbar).
  • Grenzen: Lager zu verschleißen (Lebensdauer 3–5 Jahre bei intensivem Einsatz), Genauigkeit sinkt bei starkem Wind durch mechanische Turbulenzen, misst keine vertikale Komponente (Drehung auf dem Deck durch Dünung).
  • Für wen: Segelyacht 30–45 Fuß, Programm Küsten- oder Hochseetouren ohne Regattabetrieb.

Ersatzteile verfügbar

Dass B&G immer noch Ersatzteile anbietet, zeigt die tatsächliche Langlebigkeit mechanischer Sensoren bei guter Wartung — 10–15 Jahre mit Revision alle 3–5 Jahre.

Ultraschall-Anemometer — Funktionsweise, Marken, Vorteile

Keine beweglichen Teile. Der Sensor sendet Ultraschallimpulse zwischen 2 oder 3 Paaren von Wandlern (je nach vertikal 2D oder 3D). Der Wind verschiebt die Ausbreitung der Wellen — die Berechnung der Laufzeit ergibt Windgeschwindigkeit und -richtung.

B&G WS320 Funk (Einstiegsmodell)

Das Triton²-Funk-Set WS320 (1.499 €) ist unsere Referenz für Retrofits auf Segelyachten 30–40 Fuß, bei denen kein Kabel im Mast verlegt werden soll. WS320-Set + N2K-Schnittstelle (449 €) separat, falls bereits Triton²-Anzeiger vorhanden sind. Batterie jährlich wechselbar (WS320-Batterie = 22 €).

B&G WS310/WS710 kabelgebunden (Komfort-Kreuzfahrt)

Das Triton²-Kabel-Set WS310 (2.028 €) und der WS710 vertikal 0,8 m (2.043 €) bieten die Zuverlässigkeit des Kabels (keine Batterie) und langfristige Stabilität. Der WS710 ist die Werkstattreferenz für Segelyachten 35–50 Fuß Hochseetouren.

B&G WS720/WS720S/WS730S (Ozean-Rennen)

Die Ocean-spec-Serie — WS720 1,1 m (2.605 €), WS720S Ocean 1,05 m (2.865 €), WS730S Ocean 1,4 m (3.080 €) — ist für Hochseerennen konzipiert: optimierte Genauigkeit, hochfrequente Abtastung, native Integration mit B&G-CPUs H5000 (Hydra 1.139 € oder Performance 2.899 €).

NKE Marine Electronics — der französische Rennstandard

Das NKE-System rüstet die Mehrheit der französischen Hochseerennsegelyachten aus (IMOCA, Class40, Mini, Figaro). Der NKE-3D-Windsensor misst die vertikale Windkomponente (nützlich in Dünung, um falsche Korrekturen des Autopiloten zu vermeiden). NKE-Katalog bei Skysat wird derzeit reaktiviert — für ein Projektangebot kontaktieren.

Calypso (kompakter Ultraschall)

Spanische Marke, spezialisiert auf kompakte und autonome Solarsensoren. Sehr beliebt bei Charterbooten und leichten Renovierungen. Wird derzeit nicht von Skysat vertrieben, aber eine interessante Option für spezifische Anwendungen.

3D und Lidar — Stand 2026?

Wahre 3D-Sensoren messen die 3 Komponenten des Winds (vorne/hinten, links/rechts, oben/unten). Das tun der WS720S und WS730S sowie die NKE 3D. Das ist nützlich in schwerer See, wo das Boot auf 3 Achsen schwingt — ohne die vertikale Komponente kann der Autopilot Dünung als Windänderung interpretieren und unnötig korrigieren.

Lidar-Sensoren (optische Messung durch Laser-Interferometrie) bleiben dem professionellen Hochleistungs-Rennsport vorbehalten (America’s Cup, IMOCA Spitze). Sie werden 2026 nicht im Freizeitbereich angeboten — ihr Nutzen in der Kreuzfahrt ist marginal im Vergleich zum Preis (10.000–30.000 € pro Einheit).

Technische Vergleichstabelle der Hauptmodelle

Preise netto 2026, Händler Frankreich, Sensor allein (ggf. separate Schnittstelle für Komplett-Set).

Modell Technologie Messungen Abtastrate Funk Genauigkeit Winkel Preis Sensor netto
B&G 213 Mechanisch Geschwindigkeit + Kurs (2D) 2 Hz Nein ±1° 1.040 €
B&G WS320 Ultraschall 2D Geschwindigkeit + Kurs 1 Hz Ja (Funk) ±2° 449 € Sensor allein
B&G WS710 0,8 m Ultraschall 2D Geschwindigkeit + Kurs 5 Hz Nein (kabelgebunden) ±1° 2.043 €
B&G WS720 1,1 m Ultraschall 2D Geschwindigkeit + Kurs 10 Hz Nein ±0,5° 2.605 €
B&G WS720S Ocean Ultraschall 3D 3D + Temp 10 Hz Nein ±0,3° 2.865 €
B&G WS730S Ocean Ultraschall 3D 3D + Temp + Luftdruck 20 Hz Nein ±0,3° 3.080 €
NKE 3D HR II Ultraschall 3D 3D + Temp 10 Hz Nein ±0,3° ~2.800 € (auf Anfrage)
B&G WS720S Ocean spec — 3D-Ultraschall-Windsensor für Rennsegelyachten
B&G WS720S Ocean spec — 3D-Ultraschall-Windsensor für Rennsegelyachten

Funk oder Kabel: Entscheidungskriterien

Funk (WS320) — wann es Sinn macht

  • Retrofit auf Segelyachten, bei denen kein Kabel im Mast verlegt ist (häufig bei älteren 8–10-m-Booten).
  • Charterboote, bei denen die Batterielebensdauer kein Problem für den Betreiber darstellt (jährlicher Wechsel im Rahmen der Garantie).
  • Begrenztes Budget für die Montage: 1–2 h vs. 4–6 h für ein Kabel mit Mastdurchführung.
  • Kein Bedarf für Abtastrate > 1 Hz.

Kabel (WS310, WS710, WS720, WS730, NKE) — wann es sich aufdrängt

  • Hochseerennen, wo eine Abtastrate von 5–20 Hz für die Windsteuerung erforderlich ist.
  • Hochseetouren, bei denen ein Funkbatteriewechsel auf See nicht praktikabel ist.
  • Segelyachten ab 45 Fuß, bei denen die Verkabelung bereits vorhanden ist (Mastdurchführung bei Neubauten ab 2010).
  • Bedarf an Genauigkeit < 1° Winkel und < 0,5 Knoten Geschwindigkeit.

Beispiele nach Programm: Küstenfahrt → Hochseetouren

Küsten- und Wochenendtouren (Segelyacht 8–12 m)

Empfohlene Lösung: Triton²-Funk-Set WS320 (1.499 €) = Funk-Sensor + 2 Triton²-Anzeiger + N2K-Schnittstelle. Montage in 1 h, Batterieautonomie 12–18 Monate, Genauigkeit für Küstengebrauch mehr als ausreichend.

Hochseetouren Komfort (Segelyacht 35–50 Fuß)

Empfohlene Lösung: B&G WS710 0,8 m kabelgebunden (2.043 €) + WS310-N2K-Schnittstelle (155 €) + 2 Triton²-Anzeiger (je 462 €). Gesamt ~3.130 € Material + 6–8 h Werkstattmontage (Kabeldurchführung im Mast). Zuverlässigkeit 10+ Jahre ohne Wartung.

Hochseerennen IRC / IMOCA Coastal (Segelyacht 40–55 Fuß)

Empfohlene Lösung: B&G WS720S Ocean spec (2.865 €) + H5000-CPU Hydra (1.139 €) + Rennanzeiger wie 30/30HV (1.700 €) + Integration mit Navico-Kompass Precision 9 (533 €). Gesamt ~6.300 € + Montage 10–15 h.

Reinrassige Hochseerennen (IMOCA, Class40, Mini, Figaro)

Empfohlene Lösung: NKE 3D HR II + NKE-Performance-Rechner (Projektangebot) oder B&G WS730S Ocean (3.080 €) + H5000 Performance (2.899 €) + Integration Madintec für die erweiterte Steuerung (siehe unseren Artikel zu Hydraulik- vs. Elektrozylindern). Gesamt ~10.000 € Material + Projekt 30–50 h.

5 häufige Installationsfehler aus der Werkstatt

Fehler bei Windsensoren — aus der Skysat-Werkstatt

  1. Sensor falsch zum Bootsachse ausgerichtet. Die 0° des Sensors müssen exakt der Bootsvorderseite entsprechen. Eine Ausrichtungsabweichung von 5° führt zu einer permanenten 5°-Verschiebung der Windkursanzeige — sichtbar erst beim ersten Am-Wind-Kurs, wenn die Polaren nicht mehr passen. In der Werkstatt wird die Ausrichtung per GPS + Kompass vor der Inbetriebnahme validiert.
  2. Sensor zu tief am Mast montiert. Der Wind ist turbulent in den oberen 20 % des Mastes (Wechselwirkung Großsegel, Toppnant, Mast selbst). Der Sensor muss immer 30–50 cm über dem Masttopp montiert werden, um sauberen Wind zu erhalten. Bei Segelyachten, bei denen die mechanische Windfahne historisch am Masttopp sitzt, wird der Ultraschall-Sensor zwar ersetzt, muss aber um einige cm überragen.
  3. Mastkabel parallel zu Motor- oder Winschkabeln verlegt. Das Kabel des Sensors transportiert ein sehr sensibles Millivolt-Signal. Eine Verlegung neben einem Kabel, das 80 A beim Anlassen führt, induziert messbare elektrische Störungen. Signal- (Sensor, Antenne) und Leistungskabel (Winschen, Antrieb, Anlasser) immer getrennt verlegen.
  4. Inbetriebnahme ohne Kalibrierung des Offsets. Jeder Sensor hat einen werkseitigen Offset (Nullwinkelkorrektur, Geschwindigkeitskorrektur). Nicht kalibrieren führt zu einer reduzierten Genauigkeit von ±5° statt ±1°. Die Kalibrierung dauert 10 Minuten per Hersteller-App oder Anzeiger, wird aber oft vergessen.
  5. Vertikale Montage an einem nicht vertikalen Mast. Wenn das Boot krängt oder die Wantenspannung den Mast verzieht, ist der Sensor nicht mehr vertikal zur Wasseroberfläche. Das führt zu einem variablen Offset, der von der Krängung abhängt. 3D-Sensoren korrigieren automatisch, 2D-Sensoren nicht — bei Programmen mit starker Krängung vorausschauend planen.

FAQ — Windsensor für Segelyachten in der Praxis

In welcher Höhe muss der Sensor am Mast montiert werden?

Mindestens 30–50 cm über dem Masttopp, um Turbulenzen durch Großsegel und Toppnant zu vermeiden. Segelyachten mit Gaffelgroßsegel (traditionelle Renncrew): bis zu 80 cm. Je höher, desto sauberer der Wind, aber desto höher auch die Windlast und Bruchgefahr. 50 cm ist ein guter Kompromiss für Kreuzfahrt/Rennen.

Kann man einen mechanischen Sensor durch einen Ultraschall-Sensor ersetzen, ohne die Bordelektronik zu ändern?

Ja in 90 % der Fälle, sofern die bestehende Bordelektronik eine NMEA-2000- oder NMEA-0183-Schnittstelle hat. Der Ultraschall-Sensor wird über eine dedizierte Schnittstelle (B&G WS310 N2K für 155 €) angeschlossen und veröffentlicht seine Daten auf dem N2K-Bus, die von allen Displays gelesen werden. Das bestehende Mastkabel kann oft wiederverwendet werden, sofern Querschnitt und Länge passen. Vor der Bestellung mit einer Vorabprüfung klären.

Wie viele Jahre hält ein Ultraschall-Windsensor?

Ohne bewegliche Teile ist die Lebensdauer eines Ultraschall-Sensors durch die Elektronik und die Dichtigkeit des Gehäuses begrenzt. Feldrückmeldungen zu B&G WS720/WS730: 10–15 Jahre im Durchschnitt, manchmal mehr. NKE 3D HR II: 12–18 Jahre mit einer Revision alle 5 Jahre. Der Hauptausfallgrund ist Wasser im Gehäuse (alternde Dichtung) — daher sind hochwertige Montage und die Wahl eines marin-zertifizierten IP67-Modells entscheidend.

Warum zeigt mein Windsensor mehr Wind bei hochgeholter Großsegel?

Das ist der Venturi-Effekt. Das Großsegel erzeugt eine Zone mit beschleunigtem Wind am Masttopp, wo der Sensor misst. Je nach Segelform, Tiefenprofil und Kurs beobachtet man Verstärkungen von 10–30 % beim wahren Wind. Das ist normal und bekannt — die Polaren werden unter Berücksichtigung dieses Bias berechnet. Wenn die Messung absurd wird (Verdopplung), liegt ein Sensor- oder Kalibrierfehler vor.

WS320 Funk — kann ich ihn von meinem Bordcomputer aus steuern?

Ja, über die NMEA-2000-Schnittstelle des WS320-Sets (449 €). Der Funk-Sensor sendet per Funk an eine Basisstation, die mit dem N2K-Bus verbunden ist. Der Bordcomputer (oder ein Tablet mit WLAN) liest dann die N2K-Daten über einen Router. Die Funk-Latenz beträgt im schlimmsten Fall 100–200 ms — unsichtbar für die Navigation, aber spürbar bei Rennoptimierung, wo man lieber kabelgebunden misst.

Wie kalibriere ich die 0° des Sensors nach der Installation?

B&G-Werkstattmethode: (1) Boot liegt still, GPS fix, (2) Triton²-Anzeiger Menü Windkalibrierung, (3) angezeigten Windkurs notieren, (4) Sensor-Offset korrigieren, bis er dem realen Wind (gemessen per Referenz-Anemometer oder durch Abdrift eines Wimpels) entspricht. Bei NKE: Toplink-App oder Multigraphic-Anzeiger, Menü Windkalibrierung → Null-Offset. Immer bei ruhigem Wasser und stabilem Wind 5–15 Knoten durchführen.

Ist ein 3D-Sensor auf Hochseetouren Pflicht?

Nicht Pflicht, aber dringend empfohlen ab 40 Fuß in schwerer See. Die vertikale Windkomponente (Pumpen in Dünung, Beschleunigungen auf Wellen) erzeugt Fehler bei einem 2D-Sensor, die der Autopilot als Kursänderungen interpretiert — Ergebnis: ständige Oszillationen in schwerer See. Der 3D-Sensor filtert das. Bei einer 30-Fuß-Kreuzfahrtyacht im Sommer reicht ein 2D-Ultraschall-Sensor völlig aus.

Skysat vertreibt die Marken B&G, NKE Marine Electronics, Raymarine, Garmin und Navico. Dieser Artikel spiegelt unsere Erfahrung aus über 60 Installationen von Windsensoren auf Segelyachten 2020–2026, Kreuzfahrt und Rennen. Die Nettopreise 2026 sind Richtpreise des französischen Händlers; die technischen Daten stammen aus den Hersteller-Datenblättern und Feldmessungen während der Fahrt.

Hinterlassen Sie einen Kommentar