H5000 CPU Hydra
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Technische Daten
Technische Daten
| Erweiterte Kalibrierungsroutinen | Ja, inklusive Korrektur des wahren Windwinkels (TWA), Kompensation der Schräglage sowie Kalibrierungen für Kielwinkel, Drift, Trimmklappe und Skeg. Diese Routinen sind weniger umfassend und weniger leistungsstark als die von den Prozessoren H5000 Hercules und Performance angebotenen. |
| Alarm-Ausgang | Ja, für externe Alarmanlage |
| Anzahl analoger Eingänge | 4 |
| Sicherung/Wiederherstellung der Konfiguration | Ja |
| Bootsgeschwindigkeit Kalibrierung | Ja |
| Navigationskonfiguration | Ja, über integrierten Webserver |
| Bus-Kompatibilität | NMEA 2000, NMEA 0183, Ethernet |
| Zertifizierungen | CE, EU-Richtlinie 2014/53/EU, EN 60950-1, MEPC.269(68), Resolution A.962(23), Reg. EU 1257/2013 |
| Kompatible Systeme | B&G H5000 |
| Konfigurierbarer Durchfluss | Ja |
| Konfigurierbare NMEA 0183 Sätze | Ja |
| Dual-Core-Prozessoren | Ja |
| Doppelwindhalterung | Ja (Unterstützung für vordere und hintere Mastkopf-Einheiten) |
| IP-Schutzart | IPX5 |
| MOB-Eingang | Ja |
| Halterung zur Bewegungskorrektur | Ja, zur Wind- und Kurskorrektur (über externen Sensor) |
| Montagetyp | Einbau unter Deck |
| NMEA 2000 Ladeäquivalenz (LEN) | 1 LEN |
| NMEA 0183 Ports | 2 |
| Betriebsspannung | 12 V DC (9–16 V) |
| Packungsinhalt | Zentraleinheit H5000 CPU Hydra |
| Wind Performance Filter | Ja, mit Neigungswinkel-Korrektur/Trim und konfigurierbarer Ansprechrate |
| Polar-Tabellen | Nein, die erweiterten Polartabellen werden von den H5000 Hercules- und Performance-CPUs verwaltet. |
| Maximaler Stromverbrauch | 3 W |
| Typischer Stromverbrauch | 2,4 W |
| Prozessorarchitektur | ARM |
| Produkttiefe | 66 mm |
| Produkthöhe | 196 mm |
| Produktreihe | H5000 |
| Produktbreite | 211 mm |
| Empfohlene Sicherungsgröße | 5 A |
| Aktualisierungsrate | Nicht numerisch angegeben |
| USB-Anschluss | Ja, für Updates und Konfiguration |
| Kabelgebundenes Netzwerk | Ethernet, NMEA 0183, NMEA 2000 |
Ausführliche Beschreibung
Ausführliche Beschreibung
Der Prozessor B&G H5000 CPU Hydra (Referenz 000-11545-001) ist die zentrale Einheit des H5000-Navigationsinstrumentensystems. Entwickelt, um Sensordaten des Bordnetzwerks zu zentralisieren und zu verarbeiten, ist er mit doppelten ARM-Prozessoren ausgestattet, die eine bis zu 50-mal höhere Rechenleistung als die Vorgängergeneration bieten. Dieses Modul stellt präzise und echtzeitfähige Informationen an die Anzeigegeräte, den Autopiloten und externe Anwendungen bereit.
Positionierung in der H5000-Serie
Innerhalb der B&G-Prozessorfamilie hebt sich die Hydra-Version von den Modellen Hercules und Performance ab. Während die CPU-Modelle Hercules und Performance auf Hochleistungsregatten bzw. komplexe Hochseerennsegelyachten (mit erweiterter 3D-Bewegungssensorik und Polartabellenverwaltung) abzielen, ist der H5000 Hydra speziell für Hochseetörns und Regatta-Törns ausgelegt. Er bietet die bewährte B&G-Berechnungsalgorithmen und Zuverlässigkeit ohne die Komplexität extremer Rennkonfigurationen und positioniert sich damit im Vergleich zu Konkurrenzsystemen wie dem NKE Regatta durch seine vereinfachte, direkt über einen Webserver integrierte Konfigurationsschnittstelle.
Konnektivität und Hardware-Schnittstellen
Die CPU Hydra verfügt über eine umfassende Anschlusstechnik zur Anbindung an moderne und bestehende Bordnetze. Sie bietet einen NMEA-2000-Micro-C-Anschluss (1 LEN) sowie zwei bidirektionale NMEA-0183-Ports mit wählbarer Nachrichtenkonfiguration. Die Verbindung zum lokalen Netzwerk erfolgt über einen Ethernet-RJ45-Port (100 Mbit), der den Zugriff auf den Webserver für Einstellungen, Kalibrierung und Diagnose von PC, Tablet oder Smartphone ermöglicht. Das Gehäuse umfasst zudem einen USB-Port für Software-Updates. Seitens Sensorik bietet es eine direkte Schnittstelle für den B&G-Windsensor, einen Eingang für die Fahrt über Grund (0–5 V TTL), vier konfigurierbare Analogeingänge (0–5 V), einen dedizierten Eingang für die Mann-über-Bord-Taste (MOB) sowie einen digitalen Alarmausgang. Frontseitige LEDs zeigen den Systemstatus auf einen Blick an.
Rechenleistung und Navigationsfunktionen
Dieser Prozessor integriert einen hochperformanten Windfilter für stabile Datenübertragung an die Anzeigegeräte und den Autopiloten-Rechner. Die eingebetteten Algorithmen verarbeiten die Windkorrektur in Abhängigkeit von Krängung und Trimmung, die wahre Windberechnung sowie Drift- und Stromberechnungen. Die AutoCal-Routinen vereinfachen die Kalibrierung der Sensoren. Die erweiterte MOB-Funktion berechnet die geschätzte Relativposition unter Einbeziehung von Gezeiten, mit dynamischer Aktualisierung über AIS-SART-Bojen. Das System unterstützt Composite-Anzeigen wie SailSteer, Startlinien-Tools sowie die drahtlose Datenübertragung via GoFree durch optionale Router.
Mechanische und elektrische Eigenschaften
Die Zentraleinheit misst 211 mm Breite, 196 mm Höhe und 66 mm Tiefe bei einem Gewicht von 0,7 kg. Für den Einbau unter Deck in trockener Umgebung konzipiert, entspricht das Gehäuse der Schutzart IPX5. Die Betriebsspannung beträgt 12 V DC (Arbeitsbereich 9–16 V DC) bei empfohlener Absicherung mit 5 A. Der Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -10 °C und +55 °C.
Dokumentationen
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Expertenmeinung
Expertenmeinung
Pol CONIN
Digitalverantwortlicher
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