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Marine-Windturbinen: Strom erzeugen, wenn der Wind für Sie arbeitet
Eine Marine-Windturbine ergänzt die Solarstromerzeugung und die Motorbatterieladung, indem sie bereits bei ausreichendem Wind Strom erzeugt. Sie ist besonders nützlich im Ankerliegerbetrieb, auf Hochseetörns oder in Gebieten, in denen die Sonneneinstrahlung den Strombedarf an Bord nicht deckt.
Wann eine Windturbine sinnvoll ist
Windenergie lohnt sich, wenn das Boot über längere Zeit dem Wind ausgesetzt ist und die Batteriebank die erzeugte Leistung aufnehmen kann. Die tatsächliche Leistung hängt von der durchschnittlichen Windgeschwindigkeit, der Turbulenz um den Mast oder die Reling, dem Rotordurchmesser und dem an Bord akzeptablen Geräuschpegel ab.
12V, 24V und Regelung
Die Wahl hängt von der Bordspannung, der erwarteten Leistung und der Kompatibilität mit Blei-, AGM-, Gel- oder Lithiumbatterien ab. Die Regelung muss Überladung verhindern, Überschussleistung managen und die Windturbine bei starkem Wind absichern. Eine mechanische oder elektronische Bremsung ist oft erforderlich, um die Anlage zu schützen.
Installation, Lärm und Vibrationen
Die Halterung muss die Windturbine in einem ungestörten Luftstrom positionieren, fern von Durchgängen, und die Struktur muss ausreichend steif sein. Das Auswuchten der Rotorblätter, Silentblöcke, die Kabelführung und der Korrosionsschutz sind ebenso wichtig wie die angegebene Nennleistung.
Integration in das Bordnetz
Eine Windturbine muss im Zusammenspiel mit der restlichen Stromerzeugung und -speicherung geplant werden. Prüfen Sie die Dimensionierung der Kabel, die DC-Schutzvorrichtungen, die Art des Reglers, die Kompatibilität mit der Batteriebank und die Ladeüberwachung. Für den Aufbau der kompletten Architektur finden Sie in den Kollektionen Stromerzeugung, Solarregler, Batterien, Stromspeicher, Batteriemonitore und Elektrik passende Komponenten.

