Lynx Verteiler 1000A, M10
Ref : LYN060102010
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Automatischer 12/24-V-Batteriecontroller
Ref : CB823
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Lynx Smart BMS 500 NG (M10)
Ref : LYN034160310
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Batterieausgleicher
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Lynx Shunt VE.Can 1000A (M10)
Ref : LYN040102110
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Lynx Power In (M10)
Ref : LYN020102010
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Lynx Smart BMS 500 (M8)
Ref : LYN034160200
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Lynx Verteiler 1000 DC M8
Ref : LYN060102000
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Smart BMS 12/200
Ref : BMS210055000
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Victron Energy Lynx Class-T Power In (M10)
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Lynx Smart BMS 1000 NG (M10)
Ref : LYN034170310
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Smart BMS CL 12-100
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SolidSwitch 104
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BMS-Batterien: Schutz und Steuerung eines marinen Lithium-Batterieparks
Ein BMS (Battery Management System) ist die Sicherheitsebene eines Lithium-Batterieparks. Es überwacht Zellenspannungen, Temperaturen und Stromgrenzen und gibt die Ladung oder Entladung frei oder unterbricht sie, wenn die Batterie außerhalb ihres normalen Betriebsbereichs arbeitet.
Auf einem Boot darf das BMS nicht als optionales Zubehör betrachtet werden. Es schützt die Batterien vor teuren Ausfällen auf See: Überladung, Tiefentladung, Ladung bei niedrigen Temperaturen, Zellenungleichgewicht, Überstrom oder unkontrollierter Generatorbetrieb. Diese Kollektion umfasst Victron-BMS, Lynx-Module und Verteilungszubehör, die für eine konsistente Lithium-Architektur erforderlich sind.
Wozu dient ein BMS in einer marinen Installation?
- Freigabe oder Unterbrechung der Ladung: Das BMS sendet ein Signal an Ladegeräte, MPPTs, Batteriewechselrichter oder Laderelais, wenn die Batterie Strom aufnehmen kann.
- Freigabe oder Unterbrechung der Verbraucher: Es schützt den Batteriepark vor Tiefentladung, indem es ein Relais, einen Lasttrennschalter oder einen Hauptschalter ansteuert.
- Überwachung der Zellen: Eine zu niedrige oder zu hohe Zellenspannung oder eine Temperatur außerhalb des zulässigen Bereichs muss eine Aktion auslösen, nicht nur einen Alarm.
- Systemüberwachung: Bei fortschrittlichen Architekturen übermittelt das BMS den Zustand des Batterieparks an VictronConnect, ein GX-Display, das VRM-Portal oder ein VE.Can-Netzwerk.
Auswahl nach Batterie und Architektur
Das erste Kriterium ist nicht der Preis des BMS, sondern die Batterieserie und das erwartete Integrationsniveau. Victron Lithium Smart-, Lithium NG-Batterien, Lynx-Systeme und 12/24/48-V-Batterieparks nutzen nicht immer dieselben Schnittstellen oder dieselben Abschaltfunktionen.
- smallBMS V2 und VE.Bus BMS: Einfache Victron Lithium Smart-Architekturen mit Ausgängen für Ladung/Entladung zur Steuerung kompatibler Geräte.
- BMS NG und smallBMS NG: Generation für Victron Lithium NG-Batterien mit Integration für die neuen Varianten 12,8 V, 25,6 V und 51,2 V.
- Smart BMS 12/200 und Smart BMS CL 12-100: 12-V-Lösungen mit Generatorladungsmanagement und Bluetooth (je nach Modell), geeignet für kompakte Nachrüstungen.
- Lynx Smart BMS 500, Lynx Smart BMS 500 NG und Lynx Smart BMS 1000 NG: Für größere Architekturen mit Hauptschalter, Vorladung und VE.Can/GX-Integration.
Lynx-Module: Verteilung, Shunt und Schutz
Eine Lithium-Installation endet nicht beim BMS-Gehäuse. Die Lynx-Module strukturieren die DC-Verteilung um den Batteriepark: Lynx Power In für den Batterieanschluss, Lynx Distributor für die geschützte Verteilung, Lynx Shunt VE.Can für die Messung und Lynx Class-T Power In, wenn ein Schutz durch Class-T-Sicherung erforderlich ist.
Diese Module ersetzen keine Dimensionierung: Gleichstrom, Spitzenstrom, Sicherungstyp, Größe der M8/M10-Stifte und Kabelquerschnitt müssen zum Batteriepark, Wechselrichter und Bordverbrauchern passen.
Was ein BMS nicht ersetzt
- Einen korrekt eingestellten Batteriemonitor: Das BMS schützt, der Monitor misst und hilft, die Reichweite zu verstehen.
- Sicherungen, die exakt auf die Energiequellen dimensioniert sind: Das BMS ist kein universeller Kurzschlussschutz.
- Batterietrennschalter für manuellen Stopp, Wartung und Isolierung des Batterieparks.
- Eine sorgfältige Generatorverwaltung: Je nach Architektur sind ggf. ein DC/DC-Ladegerät, ein externer Regler oder eine Strombegrenzung erforderlich.
Häufige Fehler
- Eine Lithium-Batterie mit einem zur Batterieserie inkompatiblen BMS installieren.
- Den Generator abrupt abschalten, ohne Entlastungspfad oder Schutzstrategie.
- Alarm-Ausgang mit einem Leistungsschalter verwechseln.
- Temperaturschwellen ignorieren: Viele Lithium-Batterien dürfen nicht unter 0 °C ohne Heizung oder angepasste Logik geladen werden.
- Ein Lynx oder Shunt nur nach Nennstrom auswählen, ohne Sicherungstyp, Anschlüsse und verfügbaren Bauraum zu prüfen.
Skysat-Tipp
Bevor Sie ein BMS auswählen, identifizieren Sie die genaue Batterie, die Systemspannung, die Ladequellen und die Verbraucher, die im Fehlerfall abgeschaltet werden müssen. Das richtige Schaltbild gibt an, wer das Signal allow to charge erhält, wer das Signal allow to discharge erhält, welches Bauteil den Starkstrom unterbricht und wie der Generator geschützt wird, wenn das BMS die Ladung verweigert.
Für einen kleinen 12-V-Batteriepark kann eine einfache Lösung ausreichen. Für einen großen Lithium-Batteriepark, einen leistungsstarken Wechselrichter oder eine 24/48-V-Architektur muss das gesamte System betrachtet werden: BMS, Lynx, Sicherungen, Trennschalter, Shunt, Ladegeräte und Verkabelung. Erst diese Konsistenz macht die Installation zuverlässig – nicht das BMS allein.

